Tommy Hilfiger
Sinnbild des American Dream
Rot, Weiß, Blau. Mit den Farben der amerikanischen Flagge erfand Tommy Hilfiger den College-Look: Klassisch, elitär und smart. Eine 180-Grad-Wende kam in den 1990er Jahren: Die Hip Hop-Szene entdeckte den Hilfiger-Style für sich und krempelte das Label komplett um. So kommt es, dass Hilfiger heute junge Streetwear macht.
Vom College-Look zum Hip Hop
Tommy Hilfiger startete bereits im zarten Alter von 17 Jahren seine Karriere in der Modebranche: Mit einem Startkapital von 150 Dollar eröffnete er 1969 mit zwei Freunden den "People Store" im Herzen New Yorks, wo er Flower Power Klamotten für Studenten verkaufte. Knapp zehn Jahre später gehörte Hilfiger bereits eine Kette von zehn Boutiquen in Upstate New York, in den 1980er Jahren entwickelte Tommy Hilfiger sein eigenes Label und seinen ganz eigenen Preppy Stil: klassische Polos, Hemden und Pullis im amerikanischen Look. Alles änderte sich, als der Rapper Snoop Doggy Dog sich mit Hilfiger-Shirts im Fernsehen zeigte. Jetzt entdeckten junge Rapper die Marke für sich - woraufhin Hilfiger den Schnitt seiner Entwürfe änderte und eine Art neue Streetwear entwickelte.
Die Rap-Szene entdeckt Hilfiger
Heute ist Tommy Hilfiger ein allumfassenden Modeanbieter, der neben Textilien auch Sonnenbrillen, Parfüms, Schuhe, Einrichtungsartikel und vieles mehr vertreibt. Seinen Stil mag das Label mit dem rotwein-blauen Label verändert haben - Sinnbild für den American Dream ist Tommy Hilfiger immer noch.