Gio-Goi
Rock'n'Roll zum Anziehen
Heroin-Chic vom Kaufhausbügel: Gio-Goi, die coole Modemarke aus Großbritannien, holt sich jetzt den bekanntesten Junkie des Landes als Designer ins Haus: Pete Doherty, Sänger der "Babyshambles" und Ex-Lover von Topmodel Kate Moss. Seit Januar hängt seine Mode in ganz Großbritannien in den Geschäften: Shirts mit dem Aufdruck "drugfree", Karo-Blousons, Kapuzenshirts.
Mode aus "Madchester"
Doherty ist nicht der erste harte Junge, den Gio-Goi einkleidet. Schon die Rolling Stones, Oasis, Blur, New Order, Happy Mondays und Robbie Williams trugen die Klamotten der britischen Marke. 350 Läden gibt es allein in Großbritannien; Gio-Goi verkauft auch in Griechenland, Italien, Belgien, den Niederlanden und in Skandinavien. Alles um Gio-Goi begann in Manchester mit dem Boom von Acid House. Ende der Achtziger wurde aus der Stadt mit der hohen Arbeitslosigkeit die Partymetropole "Madchester". Damals organisierten die Brüder Chris und Anthony Donnelly illegale Raves in alten Lagerhäusern und entwarfen von 1989 an T-Shirts für ihre Partyfreunde. Auf dem ersten Modell stand: "Dedicated To Those Dodgin' The Rain And The Bullets" - denen gewidmet, die dem Regen und den Kugeln ausweichen.
Die Marke der Musiker
Die Macher hinter Gio Goi sind genauso "Rock'n'Roll" wie Ihre Designs. Drugs, Crime, Skandale - immer wieder macht das Label Negativ-Schlagzeilen. Doch Musiker wie Liam Gallagher von Oasis und Damon Albarn von Blur, aber auch Alex Ferguson, Trainer von Manchester United, bleiben Gio Goi trotzdem - oder vielleicht gerade deshalb - treu.