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Jean Paul Gaultier

Meister der Provokation 

Jean Paul Gaultier steckte Männer in Röcke, schneiderte Madonna einen Spitztüten-BH auf den Leib - und wurde als "Enfant terrible" der Pariser Modeszene bekannt. Heute ist der provokative Ansatz von Gaultier ein weltweit geschätzter Klassiker, der seine Pret-à-Porter-Entwürfe ebenso prägt wie seine erfolgreiche Kosmetiklinie.

Minimalismus & Opulenz

"Ich entwerfe meine Mode spontan, sie reflektiert, was ich denke und wer ich bin", sagt Jean Paul Gaultier, der mit seinen wasserstoffblonden Haaren und den unkonventionellen Ideen in keine Schublade so richtig hineinpassen möchte. Gaultier prägte in den 80ern die Fashion-Avantgarde und katapultierte sich mit extravaganten Shows in die Spitzenliga der französischen Designer. Seine Mode ist glamourös, manchmal verstörend, doch meist fröhlich. Sie verwischt die Grenzen zwischen Minimalismus und Opulenz, zwischen Mann und Frau, zwischen Theater und Wirklichkeit. Und die Modebranche hofierte den jungen Mode-Rebellen. Zu welchem Ausmaß, das zeigte sich 2003, als das Pariser Traditionshaus Hermes Gaultier zu seinem Kreativdirektor ernannte.

Der Gaultier-Look ist einzigartig

Mustermix, Wespentaillen, Miedergürtel, Punk-Elemente. Egal ob es sich um die Couture-Kollektion oder die Pret-à-Porter-Entwürfe handelt, der Gaultier-Look ist einzigartig und lässt sich dennoch nur schwer in Worte fassen. Er ist kontrovers und mutig. Und passt, wie sein Schöpfer, in keine Schublade hinein.

Zur Website von Jean Paul Gaultier